Weingut Jöbstl Geschichte

Winzer-Tradition
in dritter Generation

Die Geschichte

Alte Aufzeichnungen belegen, dass der Betrieb um 1840 errichtet wurde. Durch die Größe des alten Weinkellers wird als Erbauer eine reiche Adelsfamilie vermutet. 1944 kaufte die Familie Walch den Betrieb in Sernau bei Gamlitz und vererbte ihn an Maria Jöbstl, geborene Wurzinger. Von 1954 bis 1991 war das Unternehmen im gemeinsamen Besitz des Ehepaares Erich und Maria Jöbstl. Danach erfolgte die Übernahme durch Johann Jöbstl, der gemeinsam mit seiner Gattin Rosalinde den Betrieb ausbaute und erweiterte. Gemeinsam erhielten die beiden zahlreiche Auszeichnungen für ihre Weine, Rosalinde fungierte zudem von 1986 bis 1988 als steirische Weinkönigin. Kein Geringerer als Arnold Schwarzenegger war es damals, der Rosalinde die Krone nach dem Juryentscheid offiziell überreichte.

In die Qualität zu investieren hatte und hat in der Familie immer oberste Priorität. In drei Etappen wurde in den vergangenen Jahrzehnten das Gelände korrigiert und drainagiert. Beste Voraussetzungen für einen hochwertigen Weinanbau sind somit gegeben.

Heute liegen die Geschicke des Betriebes in den Händen von Sohn Johannes und Vater Johann, die mit der gesamten Familie den Betrieb weiterentwickeln und für beste Weingenüsse sorgen.

Die Familie Jöbstl

Beeindruckende zeithistorische Exponate, welche die Entwicklung des heutigen Anwesens dokumentieren, gibt es übrigens bei den geführten Rundgängen auf dem Weingut zu entdecken. Forscher untersuchten Fossilien und einen Haifischzahn, die auf dem Grundstück entdeckt wurden, und fanden heraus, dass der tief liegende Kalksteinboden vor rund 10 Millionen Jahren ein Riff war – entsprechende Meeresbewohner wie eben Haifische inklusive.